21 Tage später

Dies ist sie, die Hanavave Bucht auf Fatu Hiva. Hier fiel nach 21 Tagen auf See unser Anker vor der spekatulären Kulisse der Bucht der Jungfrauen (nunja, fürher hieß sie noch Bucht der Penisse, was den Missionaren aber nicht gefallen hat. Also wurde sie umbenannt). Was für ein spektakulärer Anblick diese knapp 1000 Meter hohe und dicht mit Regenwald bewachsene Insel nach der vielen Aussicht auf der blaue Meer war. Herrlich wenn das Schiff sich nach 3 Wochen mal nicht mehr bewegt und man sich nicht mehr ständig festhalten muss. Die Einheimischen begrüßten uns mit frischen Früchten (unter anderem den besten und wohl größten Pampelmusen der Welt) im Tausch gegen Rum und wir konnten endlich mal wieder richtig durchschlafen.

Nach dem Auslaufen aus Galapagos lag ja ein ordentliches Stück zu segeln vor uns. 3080 Seemeilen, um genau zu sein. So wie üblich ging es erstmal gemütlich bei Flaute los in Richtung Südwesten, um auf den Passatwind zu treffen. Nach 36 Stunden wurde die See langsam unruhig und Wolken kamen auf. Die Vorboten des Windes, der kurz darauf einsetzte. Also Segel hoch und Maschine aus! Die restliche Strecke könnten wir komplett segeln ohne eine einzige Meile mit dem Diesel fahren zu müssen. Schäden gab es unterwegs nur kleine. Ein Scharnier des Backofens hat sich vom vielen Schwingen in der See durchgescheuert und durch die ständige Feuchtigkeit gabe es einen Kurzschluss im Schalter der Ankerwinsch. Alles nicht dramatisch und schnell repariert.

Jetzt geht es noch einige Woche für uns durch die landschaftlisch so spannenden Marquesas Inseln. Meine Crew verlässt mich am 15.5. in Nuku Hiva, dann habe ich erstmal eine Woche Pause. Dies wird eine gute Gelegenheit sein, mal wieder Fotos zu sortieren und euch einen besseren Eindruck der Inseln und unserer Erlebnisse zu schaffen!

 

 

 

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