Ich packe meine Europalette…

Ihr kennt das Spiel sicher alle: Ihr wollt verreisen und steht vor der Frage was ihr alles mitnehmt. Um nichts zu vergessen mache ich mir meist eine Liste, auf der alle Sachen draufstehen. Und am Ende sollte es nicht zu viel werden, so dass die eine Reisetasche ausreicht und keine Gebühren über Übergepäck fällig werden.

So ähnlich lief das in den letzten Wochen bei mir ab – nur eine Nummer größer. Seit Monaten habe ich immer mal an der Packliste gearbeitet. Alle nötigen Werkzeuge für die anstehende Schiffsüberholung sollten auf jeden Fall mit. Dazu die meisten Materialien, denn in der Karibik sind etliche Dinge schwierig bis unmöglich zu bekommen. Mit der Tauchausrüstung sah es ähnlich aus. Wo gibt es schließlich die besten transportablen Tauchkompressoren? Die sind „Made in Germany“. So ging es mit dem ganzen technischen Kram weiter.

Etliche persönliche Dinge sollten ebenso mit. So kamen noch einige Stapel Bücher dazu und – nicht zu vergessen – das eine oder andere Kleidungsstück und Schuhe. Am Ende war die Liste mehrere Seiten lang und ein Kellerraum gut gefüllt mit den Dingen die da so draufstanden.

Die „Reisetasche“, in die das alles sollte, entstand derweil in der Garage: Eine gut 2 Kubikmeter fassende Holzkiste. Ob das wohl passen würde? Ich hatte meine Zweifel. Nach dem Motto „Versuch macht klug“ ging es also ans testweise packen. Die großen und schweren Sachen zuerst und schon war gefühlt die Hälfte vom Platz weg und der Keller immer noch voll.

Also ein neuer Versuch, diesmal sollte wirklich keine Luft irgendwo bleiben. Das klappte besser. Zwischen die Tauchflaschen passte jede Menge Tauwerk. In verbleibende Lücken hinter Kompressor und Außenborder kamen kleine Pappkisten. Die waren prall gefüllt mit Kleinkram. Und so ging es einige Tage weiter bis am Ende tatsächlich fast alles drin war und der Deckel draufkam. Gut, ich musste mich draufsetzen damit er passte. Doch es ging!

Am Ende wurde die 800kg schwere Kiste noch mit 300 Schrauben stabilisiert und mit Verpackungsfolie umwickelt. Noch die Adresse drauf und schon kam der LKW, der das ganze nach Hamburg zum Containerterminal brachte. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Ende Oktober alles wohlbehalten in Sint Maarten ankommt.

Bis zu meinem Abflug bleiben mir nun genau 4 Wochen. Eine gute Gelegenheit um alle Freunde noch einmal zu treffen und natürlich eine schöne Feier zum Beginn meines neuen Abenteuers zu planen! Davon mehr beim nächsten mal.

los geht das tagelange Verpacken
schnell füllt sich die Kiste
randvoll und es ist fast alles drin
fertig eingepackt, nun kann der LKW kommen

 

 

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