Von „Bonjour“ zu „Bula“

Es gibt manchmal Zeiten, da frage ich mich ob ich gelegentlich nicht etwas zu knapp plane. So war es auch in den letzten 5 Wochen als ein Törnabschnitt geplant war, bei dem es von Französisch Polynesien über die Cook Inseln und Tonga bis nach Fiji gehen sollte. Das sind mal locker 2000 Seemeilen. Oder um die 63 Seemeilen pro Tag, was 10-12 Stunden segeln täglich bedeutet. Zum Glück waren die meisten Etappen mehrere Tage lang, so dass wir stets einige Tage unterwegs waren und dann im Wechsel mehrere Tage auf einer Insel.

Wie auch immer, es waren wieder einmal sehr schöne Inseln dabei. Beispielsweise ein kurzer Stop in Maupiti, wo ich irgendwann nochmal einige Wochen bis Monate bleiben muss. Auch die Lagune von Aitutaki war ziemlich spektakulär türkis. Leider hat sich das rumgesprochen und der Tourismus hat solche Blüten getragen, dass wir Segler mit unseren Dingys nicht mehr in die Lagune fahren dürfen sondern eine teure Tagestour buchen sollen.

Tonga war dagegen ursprünglich wie immer, weshalb mir die vier Tage dort auch viel zu kurz vorkamen. Schon war es wieder Zeit für den Aufbruch nach Fiji wo wir mit dem landestypischen Willkommensgruß „Bula Bula“ willkommen geheißen wurden. Meine Crew ist dort gleich weiter um für den Rest ihrer Zeit das Land zu erkunden. Ich habe mich erstmal zurückgelehnt und eine Woche Pause in der Vuda Marina genossen.

Nun ist schon die nächste Crew da und es wird Zeit für die Fiji Regatta Woche. Eine Woche voll mit Regatten, Parties und guter Zeit im tropischen Fiji. Bevor das los geht hier ein paar kleine Eindrück unseres heutigen Ausflugs zur „Cloud 9“, einem Ponton draußen am Riff. Das Leben ist wieder einmal sehr nett zu uns…

 

 

 

 

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